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ARDITTI QUARTET

STREICHQUARTETT I

Donnerstag, 6. Juli 2017 | Herkulessaal der Residenz München | 20.00 Uhr

Konzerteinführung 18.45 Uhr im Max-Joseph-Saal

Arditti Quartet (c) Astrid Karger
Arditti Quartet (c) Astrid Karger
Programm

WOLFGANG RIHM (*1952)

13. Streichquartett (2011)
dem Arditti Quartett gewidmet

MARK ANDRE (*1964)

Miniaturen (iv13)
für Streichquartett (2014/17)
Kompositionsauftrag des Arditti Quartet, der musica viva des Bayerischen Rundfunks, des Festivals d’Automne à Paris und des ProQuartet-CEMC, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.
Uraufführung

SALVATORE SCIARRINO (*1947)

Cosa Resta
für Streichquartett und Stimme (2016)
Kompositionsauftrag der musica viva des Bayerischen Rundfunks, des Festivals d’Automne à Paris und des Festivals Milano Musica, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.
Uraufführung

HARRISON BIRTWISTLE (*1934)

The Silk House Sequences
für Streichquartett (2015)

Mitwirkende

Jake Arditti, Countertenor
Arditti Quartet
Irvine Arditti, Violine
Ashot Sarkissjan, Violine
Ralf Ehlers, Viola
Lucas Fels, Violoncello

Klassische Gattung und Experimentierfeld: Das Streichquartett gilt als Königsdisziplin des Komponierens und ist vielfach Versuchsraum für musikalische Neuerungen gewesen – auch bei den Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Brite Harrison Birtwistle hat fünf Werke für die Besetzung vorgelegt, zuletzt 2015 das dramatische The Silk House Sequences, geschrieben für und uraufgeführt vom Arditti Quartet, das bislang rund 600 Kompositionen aus der Taufe hob. Hierzu zählen auch viele Werke Wolfgang Rihms, der bislang sogar knapp zwei Dutzend Quartett-Kompositionen vorlegte, darunter sein 13. Streichquartett, das dem Arditti Quartet gewidmet ist. Marc André und Salvatore Sciarrino wiederum steuern die Uraufführungen des Abends bei, wobei der Italiener Sciarrino mit der Besetzung Streichquartett und Stimme eine Tradition aufgreift, die im 20. Jahrhundert für das Genre enorm an Bedeutung gewann. Mit dem Countertenor Jake Arditti, Sohn von Irvine Arditti, bekommt das Werk einen versierten Interpreten.

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Weitere Texte über das Programm finden Sie im Blog:

FÜNF KOMPONISTEN – EIN STREICHQUARTETT