Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Johannes Kalitzke

Freitag, 28. Oktober 2022 | Herkulessaal der Residenz München | 20.00 Uhr

Einführung: 18.45 Uhr

iCal

Xenakis - Djordjevic - de Vroe © LMN Berlin
Programm

Nicolaus Richter de Vroe [*1955]

Violinkonzert
[2022]

Kompositionsauftrag der musica viva des Bayerischen Rundfunks mit freundlicher Unterstützung der Freunde des Symphonie­­orchesters des Bayerischen Rundfunks e.V.
Uraufführung

Iannis Xenakis [1922–2001]

Jalons
für 15 InstrumentalistInnen [1986]

Milica Djordjević [*1984]

Mit o ptici
für Chor und Orchester [2020]

Kompositionsauftrag der musica viva des Bayerischen Rundfunks
Uraufführung


Mitwirkende

Ilya Gringolts Violine

Chor des Bayerischen Rundfunks

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Johannes Kalitzke Leitung

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Zum Programm

Natürlich ist Nicolaus Richter de Vroe mit allen nur erdenklichen Spiel- und Klangtechniken der Violine allerbestens vertraut: Der in Halle an der Saale geborene Komponist ließ sich von 1972 bis 1978 am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium als Geiger ausbilden, wurde 1980 Mitglied der Berliner Staatskapelle und spielte für mehr als dreißig Jahre im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Sein neues Violinkonzert komponierte er für Ilya Gringolts, der für das kompromisslos-expressive Spiel auf seiner Stradivari »ex-Prové« von 1718 auf den internationalen Podien gefeiert wird.

Kompromisslos und expressiv ist auch die Musik von Iannis Xenakis, der mit seinen mal statischen, mal eruptiv-dynamischen Werken revolutionäre Klangskulpturen schuf. Jalons (Meilensteine) für 15 InstrumentalistInnen entstand 1986 anlässlich des 10. Geburtstages des von Pierre Boulez gegründeten Ensemble intercontemporain – ein Stück, dessen Farbmischungen so ungewöhnlich sind, dass oft der Eindruck von elektroakustischer Musik entsteht.

Nach der Pause steht die Premiere von Mit o ptici (Der Mythos des Vogels) von Milica Djordjević auf dem Programm. In diesem groß dimensionierten Werk für Chor und Orchester hat die serbische Komponistin Ausschnitte der gleichnamigen Ballade des im damaligen Jugoslawien geborenen Dichters Miroslav Antić vertont: eine Parabel auf den schaffenden Künstler und das unkontrollierbare Eigenleben, das seine Geschöpfe annehmen können. »Diese wunderbare Dichtung«, so Milica Djordjević, »verfolgt mich seit zwanzig Jahren. Sie erzählt eine sehr vielschichtige, aufrichtige und wirklich mutige Geschichte, die starke Resonanz in mir auslöst.«

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