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Kristóf Baráti

Kristof Barati (c) Marco Borggreve

In eine Musikerfamilie geboren, verbrachte Baráti einen Großteil seiner Kindheit in Venezuela, wo er als Solist mit den führenden Orchestern des Landes konzertierte, bis er schließlich nach Budapest zurückkehrte, um an der Franz-Liszt-Musikakademie zu studieren. Einer seiner Mentoren war Eduard Wulfson, der bei Milstein und Menuhin studiert hatte.

Als einer der wichtigsten ungarischen Künstler seiner Generation, spielt Kristóf Baráti regelmäßig in seinem Heimatland mit allen großen ungarischen Orchestern, gibt Rezitale und tritt als Kammermusiker auf. 2014 wurde er mit dem Kossuth Preis, dem höchsten Kulturpreis Ungarns, ausgezeichnet und tritt somit in die Fußstapfen von András Schiff, György Ligeti und Iván Fischer. Er spielte mit vielen großen Orchestern, wie den Budapester Symphonikern, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem NHK-Sinfonieorchester und dem WDR Sinfonieorchester unter Dirigenten wie Gergiev, Masur, Janowski, Dutoit, Bělohlávek, Saraste, Pletnev, Varga, Fischer, Hrůša, Manze und Temirkanov.

Regelmäßig widmet Baráti sich der Kammermusik und tritt weltweit mit Künstlern wie Richard Goode, Jean-Efflam Bavouzet, Mischa Maisky, Yuri Bashmet, Miklós Perényi, Dénes Várjon, Zoltán Kocsis und Kim Kashkashian auf. Baráti spielte CDs ein mit den gesamten Solosonaten und Partiten von Bach, den Solosonaten von Ysaÿe, den Sonaten von Beethoven und Brahms und Konzerten von Mozart, Korngold und Paganini. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, unter anderem der Queen Elizabeth Competition 1997. Baráti spielt die Stradivarius „Lady Harmsworth“ aus dem Jahr 1703, die ihm von der Stradivarius Society of Chicago zur Verfügung gestellt wird.

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