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Rupert Huber

Rupert Huber © Astrid Ackermann

Der Komponist, Performancekünstler und Dirigent Rupert Huber stammt aus Oberösterreich. Sein Dirigier- und Kompositionsstudium am Mozarteum in Salzburg hat er mit Auszeichnung abgeschlossen. 1990 bis 2000 leitete er das SWR Vokalensemble Stuttgart und von 2004 bis 2011 den WDR Rundfunkchor. Beim BR-Chor ist Rupert Huber immer wieder in Konzertformaten zu Gast gewesen, in denen er abendländische Chormusik mit orientalischer und schamanischer Musik, aber auch mit Improvisation und eigenen Kompositionen in Beziehung gebracht hat. Beim Komponieren setzt Rupert Huber einen Schwerpunkt auf die Vokalmusik, wobei es ihm um Authentizität und um melos-orientierten Gesang geht, der frei ist von werkhafter Attitüde und funktionaler Zeitauffassung. Dabei spielen für Rupert Huber veränderte Bewusstseinszustände eine wichtige Rolle. In seinen Werken finden sich konkrete Bezugnahmen auf die Musik von Erik Satie, John Cage, Morton Feldman und Jani Christou.

Seit 2003 pflegt er eine intensive Beschäftigung mit den schamanischen Heilgesängen der Bantawa-Rai in Ostnepal. Von 1996 bis 1998 war Rupert Huber in Graz Professor für Chorsingen und hatte bei den Salzburger Festspielen von 2002 bis 2005 die Position des Chordirektors inne. Rupert Huber dirigierte Uraufführungen u. a. von Luigi Nono, Toshio Hosokawa, Karlheinz Stockhausen und Isabel Mundry.

Als Performancekünstler realisierte er mit dem Ensemble Spinario eine Reihe spartenübergreifender Projekte, darunter mit Musik von John Cage.

Er tritt immer wieder bei Festivals für Neue Musik u. a. in Salzburg, München, Berlin, Stuttgart und Cardiff in Erscheinung. Für CD-Produktionen, u. a. mit Aufnahmen von Werken Schumanns und Nonos, erhielt er mehrere Preise der »Deutschen Schallplattenkritik«.

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