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SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS UND MATTHIAS PINTSCHER

ORCHESTERKONZERT

Freitag, 7. Juli 2017 | Herkulessaal der Residenz München | 20.00 Uhr

Konzerteinführung: 18.45 Uhr

Matthias Pintscher (c)Astrid Ackermann
Matthias Pintscher (c) Astrid Ackermann
Programm

MATTHIAS PINTSCHER (*1971)

with lilies white (2001/02)
Fantasie für Orchester mit Stimmen

MARK ANDRE (*1964)

woher … wohin für Orchester (2015/17)
Kompositionsauftrag der musica viva des Bayerischen Rundfunks in Verbindung mit dem Happy New Ears Preis für Komposition 2017 der Hans und Gertrud Zender-Stiftung.
Uraufführung

 

GYÖRGY KURTÁG (*1926)

Petite musique solennelle en hommage à Pierre Boulez 90 (2015)
für Orchester

JONATHAN HARVEY (1939-2012)

…towards a pure land (2005)
für großes Orchester

 

Mitwirkende

Anna-Maria Palii, Sopran
Sarah Aristidou, Sopran
Sheva Tehoval, Sopran
Vinzenz Löffel, Solist der Augsburger Domsingknaben (Einstudierung Reinhard Kammler)
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Matthias Pintscher, Leitung

Eben geehrt mit dem Happy New Ears-Preis der Hans und Gertrud Zender-Stiftung, gibt Mark Andre mit seinem neuen Werk „woher … wohin“ den Auftakt für das abendliche Orchesterkonzert. Dirigent und Komponist Matthias Pintscher, der das Werk seines Kollegen aus der Taufe hebt, bringt gleich danach ein eigenes Stück zum Klingen: „with lilies white“, eine vor gut 15 Jahren entstandene Orchesterfantasie, die auf ein Sterbeprotokoll des englischen Filmemachers, Malers und Autors Derek Jarman Bezug nimmt. Die Grenze zwischen Leben und Tod hat Pintscher hier als „Durchgangslager“ thematisiert, als „ortlose Räume, die still sind und jeden Klang, Ton oder Worte verschlucken“.

Den jüngeren Komponisten Andre und Pintscher gibt das Programm Orchesterstücke zweier Klassiker der neuen Musik bei: György Kurtág schuf seine „Petite musique solennelle“ 2015 für Pierre Boulez zum 90. Geburtstag und konzentrierte in dem stillen, siebenminütigen Stück winzige Gesten zu einer tiefen Verbeugung vor dem fast gleichaltrigen französischen Kollegen. Jonathan Harvey widmete sich in „… towards a pure land“ dem buddhistischen Modell des „reinen Landes“, der Vorstellung eines eigenen Daseinsbereichs jenseits von Alter, Krankheit oder Leiden.

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