symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Franck Ollu

Freitag, 12. Mai 2023 | Herkulessaal der Residenz München | 20.00 Uhr

Einführung: 18.45 Uhr

iCal

Lim - Dusapin - Vernuelli © LMN Berlin
Programm

Liza Lim [*1966]

Mary / Transcendence after Trauma
für Orchester [2020/21]

Kompositionsauftrag der musica viva des Bayerischen Rundfunks

Francesca Verunelli [*1979]

Accord, chord and tune
für Akkordeon und Orchester [2021]

Kompositionsauftrag der musica viva des Bayerischen Rundfunks
Uraufführung

Pascal Dusapin [*1955]

Morning in Long Island
für großes Orchester [2010]

Deutsche Erstaufführung


Mitwirkende

Krassimir Sterev Akkordeon

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Franck Ollu Leitung

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Zum Programm

In ihrem Annunciation Triptych wollte Liza Lim »drei wichtige Ikonen der weiblichen Spiritualität feiern und Themen der Offenbarung und des Rituals als Bindeglied zwischen verschiedenen Traditionen erforschen«. Im zweiten dieser drei auch einzeln aufführbaren Stücke geht es in den Worten der australischen Komponistin um »Marias Heimsuchung durch den Engel und das Passionsspiel«, wobei die inhaltlich um Beschwörung und Weissagung kreisende und mehrteilig strukturierte Musik mit dem Untertitel »Transzendenz nach einem Trauma« auch von archaisch wirkenden Klangfragmenten geprägt wird.

Nach Liza Lims Orchesterstück Mary steht die Premiere von Francesca Verunellis Accord, chord and tune für Akkordeon und Orchester auf dem Programm – eine faszinierende Reise in die Synthese von Orchesterklang und Akkordeon (gespielt vom Mitglied des Klangforums Wien, Krassimir Sterev), bei der es keine Trennung zwischen Struktur, Gesamtklang, Materie und Form gibt.

Am Ende steht Pascal Dusapins kaleidoskopartig schillernde Orchesterfantasie Morning in Long Island. Die Anregung zu dem naturinspirierten Stück hatte der französische Komponist in einer eine kalten, nebligen Nacht, in der er sich an dem titelgebenden New Yorker Sehnsuchtsort aufhielt: Er sah am Strand den Brechungen der Wellen zu, lauschte den Vögeln, der Musik aus einem fernen Club – um die nächtliche Stimmung später in faszinierende Klänge zu bannen.

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