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Jörg Widmann

Jörg Widmann © Marco Borggreve

Der gebürtige Münchner Jörg Widmann (Jahrgang 1973) ist eine Doppelbegabung – ein exzellenter Klarinettist und erfolgreicher Komponist. Er studierte Klarinette an der Musikhochschule seiner Heimatstadt bei Gerd Starke und später bei Charles Neidich an der New Yorker Juilliard School. Als Klarinettist gilt Widmanns Passion vor allem der Kammermusik. Er musiziert regelmäßig mit Partnern wie Tabea Zimmermann, Heinz Holliger, András Schiff und Gidon Kremer. Auch als Solist in Orchesterkonzerten (z.B. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, DSO Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) feiert er im In- und Ausland Erfolge und arbeitet mit Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Christoph Eschenbach und Kent Nagano zusammen. Mehrere neue Klarinettenkonzerte sind ihm gewidmet worden, darunter Werke von Wolfgang Rihm, Aribert Reimann und Heinz Holliger. Jörg Widmann war „Composer und Artist in residence“ bei verschiedenen Festivals und Institutionen wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, der Kölner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus und 2010/11 beim Cleveland Orchestra.

Bereits im Alter von 11 Jahren nahm Jörg Widmann Kompositionsunterricht und studierte u.a. bei Kay Westermann, Wilfried Hiller und Wolfgang Rihm. Sein Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem renommierten, nur alle zwei Jahre verliehenen Stoeger Prize der New Yorker Chamber Music Society of Lincoln Center (2009).

Von 2001 bis 2015 war Jörg Widmann Professor für Klarinette an der Freiburger Hochschule für Musik und erhielt 2009 erhielt dort eine zusätzliche Professur für Komposition. Für sein Schaffen wurden ihm zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Preise verliehen. Ende Oktober diesen Jahres brachte Antoine Tamestit mit dem Orchestre de Paris unter Paavo Järvi Widmanns neues Bratschenkonzert in der neuen Philharmonie in Paris zur Uraufführung, unter Daniel Harding wird das Werk mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks seine jeweiligen Erstaufführungen erfahren.

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